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Mit einer totalen Erkältung und argen Lungenschmerzen, wurde der Neujahrsberglauf in Falkenstein am vergangenen Samstag bei bis zu -12°C für mich zur absoluten Tortour. Noch beim Einlaufen trug ich mich mit dem Gedanken, gar nicht zu starten. Aber das Wetter war eigentlich super und Lust auf die Strecke hatte ich auch. Somit beschloss ich, wenigstens die angepeilten 20,7km auf 11,5km zu reduzieren und lief eine Runde in ca. 55 Minuten, was den 4. Platz in der AK M30 bedeutet. Leider hatte ich mich erst im Laufen dazu entschieden, was am Ende dazu führte, dass ich in keiner Ergebnisliste auftauchen sollte. Egal. Ein tolles Erlebnis war es allemal. Ich hätte nie gedacht, welch elitäre Läuferschar sich zu diesem Event im Vogtland einfinden würde. Mein Lauffreund, der mit mir in Dresden lief und dort eine phänomenale 2:54h auf die Marathondistanz ablieferte, war in der M40 fast chancenlos, was eine Platzierung betraf. Neujahrsberglauf in Falkenstein, also eine sportliche Spitzenveranstaltung, die ich auch 2010 wieder angehen werde.
Für 2009 habe ich mich nun doch entschlossen, das Projekt 2:46:40 anzugehen. Beim Rügenbrücken-Marathon am 17.10.2009 will ich versuchen, erstmals unter die Bestmarke von Lance Armstrong über die 42,195km zu laufen und somit meine eigene bestehende Bestzeit um mehr als 10 Minuten zu drücken. Ein extrem hartes und absolut ehrgeiziges Projekt, wie ich finde. Zumal dieser Lauf wieder zwischen zwei Highlights, dem Saale-Rennsteig-Marathon und dem Untertage-Marathon liegt, bei denen ich jeweils in die TOP5 laufen möchte. Aber wenn ich einmal im Saft stehe, ist es trainingstechnisch und physiologisch wohl eher machbar, als wenn ich mich nur allein auf den einen Lauf vorbereiten würde. Wie auch immer, geplant ist es und angemeldet habe ich mich bereits. Positiver Mehrwert: wir werden meine Teilnahme am Rügenbrücken-Marathon gleich mit einem Familien-Kurzurlaub an der Ostsee verbinden, was bedeutet, dass ich diesmal sogar mit „Crew“ starten werde. Das sollte gut für die Motivation und die Umsetzung überhaupt sein. Ich freue mich sehr drauf!
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