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News: Cycling | Ultrasportler.de
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Montag, 13. Oktober 2008 |

| So schlafen Marathon-Läufer! |
Auch bei meinem zweiten von „3 Marathons in nur 3 Wochen“ lief ich am vergangenen Samstag in die TOP10 der AK M30. Die Endzeit von 3:31:05 Stunden für die 42,195 Kilometer mit 1.100 Höhenmetern reichte für den 10. Platz in meiner Altersklasse und den 50. Gesamtrang von fast 600 männlichen Startern. Eigentlich war der Brocken-Marathon als längere, anspruchsvolle Trainingseinheit gedacht. Mein sportliches Hauptaugenmerk liegt derzeit auf dem Dresden-Marathon am kommenden Sonntag, bei dem ich nochmals unter drei Stunden laufen möchte. Aber es lief sehr gut im Harz. Ziel war es, locker und flockig einen Lauffreund auf 3:45h zu ziehen. Als ich aber schon bei Kilometer 10 stehenbleiben musste, um zu warten und ihn mir genauer anschaute, entschied ich, mein Tempo weiterzulaufen. Zu schnell oder auch zu langsam zu laufen, kann bei einem Marathon fatale Folgen haben, derer ich mir bewusst war und meine Entscheidung, allein zu laufen, rechtfertigte. Am Ende lief mein Lauffreund eine 3:59, was bedeutete, dass er bei Kilometer 30 einen Einbruch erlebte und sich mehr oder weniger ins Ziel schleppte. Ich lief völlig unverkrampft, gelöst und wollte einfach mal schauen, was am Ende rauskommt – 3:31:05 Stunden. Den Brocken-Marathon kann ich nur empfehlen! Man startet in den Wald hinein und wenn man den Wald wieder verlässt ist man im Ziel. So stupide das einem beim Lesen vorkommen mag, so kurzweilig und reizvoll ist der Lauf. Ein überschaubares Teilnehmerfeld macht das Laufen angenehm. Auf dem Brocken hatten wir freie Sicht und einen traumhaften Ausblick. Ich werde definitiv wieder im Harz laufen. …und dann mal schauen, was geht! Dass ich nicht alles gegeben hatte, zeigt die Tatsache, dass ich gestern, keine 24h nach dem Berglauf, bei stürmischem Herbstwetter locker 80 Kilometer Rad abspulen und am Abend eine recht zügige 22km-Runde laufen konnte. Wie gesagt, Dresden-Marathon am Sonntag … Mehr Bilder gibt es in der Bildergalerie. |
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Mittwoch, 8. Oktober 2008 |
Helge Seliger (www.helge-seliger.de), der zweifache Vize-„Mr. Universum“ und mehrfache Bodybuildingmeister setzt auf meine Erfahrung im Ausdauersport und investiert in mein Seminar „Motivation & Durchhaltevermögen“. Im Rahmen einer speziellen Aktion von „Frank Trtschka | Ultrasportler.de" für Fitnessstudios und Gesundheitscenter „Besser Mitglieder halten, anstatt ständig teuer akquirieren!“, wurde er auf mich aufmerksam und wird seinen Mitgliedern und ggf. Mitarbeitern meine Vorträge bzw. Seminare anbieten. Da reine Monolog-Vorträge in diesem Ambiente eher staubig und trocken sind, werden wir diese im Rahmen des Programms aktiv in den Sport integrieren und so bei Lauftreffs, in Helges Studio (www.fitnessworld-aue.de) und/oder anderen Aktivitäten an die Frau bzw. den Mann bringen. Auch die INJOY-Gruppe wurde auf mein Programm „Besser Mitglieder halten, anstatt ständig teuer akquirieren!“ aufmerksam. So werde ich im INJOY Werdau (www.injoy-werdau.de) ebenfalls Mitglieder und Mitarbeiter zu „Motivation & Durchhaltevermögen“ animieren. | 
| Vize-"Mr. Universum", Helge Seliger (F: Mölzer) |
Ich freue mich sehr, dass dieses Programm so gut angenommen wird und danke schon mal im Voraus für die weiteren Buchungen. |
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Donnerstag, 2. Oktober 2008 |
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Ob ich Lance Armstrongs Aussage, dass ein „Marathon unter drei Stunden zu laufen das härteste ist, was man tun kann“ so teile, bin ich mir nicht sicher. Ich weiß nur, dass es ein geiles Gefühl ist und fast an das Glücksgefühl herankommt, welches nach der 202km-Nonstop-Wanderung vor genau einem Jahr in mir aufkam.
Ich weiß, ich habe eine sehr lange Zeit nichts oder nur sehr wenig von mir und meiner sportlichen Laufbahn hören lassen. Das hatte verschiedene Gründe, private, wie auch geschäftliche, auf die hier nicht eingehen werde. Fakt ist, dass ich mich nach dem 600er Brevet in diesem Jahr fast ausschließlich dem Laufen gewidmet habe und nach dem erfolgreichen Abschneiden beim 78 km langen hochalpinen Swiss-Alpine-Marathon gezielt und nahezu ausschließlich dem Ziel U3 verschrieben hatte. Am vergangen Sonntag war es dann auch soweit. 10 Wochen hartes und gezieltes Training inkl. der kompletten Umstellung von Ultraausdauer auf Tempoausdauer und einem gewollten Gewichtsverlust in dieser Zeit von über sieben Kilo, lagen hinter mir. Hinter mir lag auch ein gewonnener Vorbereitungs-Stundenlauf in Plauen, bei dem ich in der Stunde 15,480 km zurücklegte und hinter mir lag der Vorbereitungs-Halbmarathon, den ich im Rahmen des Via-Carolina-Openings der A6, bei dem ich auch auf die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel traf, in einer Zeit von 1:26:12 Stunden für die 21 km absolvierte. Vor mir lag der 4. swb-Bremen-Marathon mit seinen 42,195 Kilometern, der zeitgleich mit dem Berlin-Marathon stattfand. Ich fühlte mich absolut fit und bereit. Einzig ein entzündetes linkes Schienbein rumorte in den letzten Tagen ein wenig. Nur nicht daran denken. Aufgrund der bislang gefinishten Marathons, sah ich mich auch reif genug, die U3 zu knacken. Ich startete in der zweiten Reihe, lief, überholte und ließ andere ziehen, ich sah Läufer mit unglaublichen Qualitäten und ich sah Läufer ein- bzw. wegbrechen. Ich lief meinen Stil, meinen Rhythmus, nach meinem Bauchgefühl und teilte mir mein Rennen fast perfekt ein. Ich lief die 42,195 Kilometer in 2:57:33 Stunden, was den 7. Platz in der AK M30 und den 32. Gesamtrang bedeutet und bin mittlerweile sehr stolz darauf, was direkt nach dem Zieleinlauf ganz anders war. Ich wusste, ich hatte nicht alles gegeben. Ich hatte noch Reserven, die ich schonte, weil ich noch 480 km bzw. 4:30 Heimweg vor mir hatte. 
| Start zum Halbmarathon "Via-Carolina A6 Opening", rechts die deutsche Bundeskanzlerin (Foto: Mittelbayrische) |
Ich konnte direkt nach dem Lauf noch stehen, quatschen, duschen, essen und trinken. Mir fehlte ehrlich gesagt, das Gefühl der totalen Leere, die man hat, wenn man an und über die Kotzgrenze gegangen war. Aber andererseits hatte ich mein Ziel, mein Minimalziel für diesen Lauf, die U3 erreicht. Ein Lauf unter 2:49 steckt in meinen Beinen, da bin ich mir absolut sicher. Mein Traum wäre eine 2:46:40! Warum? Lance Armstrong lief 2008 in Boston seinen schnellsten Marathon in 2:46:43! Die könnte ich knacken. Aber nur dann, wenn wirklich alles passt und ich bewusst dauerhaft oberhalb der eigenen Grenzen laufen würde. Indiz für die Machbarkeit ist, dass ich meine Bestzeit von 3:21:57 bislang, innerhalb von nur 10 Monaten um 24 Minuten verbessern konnte. Vielleicht gehe ich die 2:46:40 im nächsten Jahr an. Vielleicht auch erst im darauf folgenden. In drei Wochen steht der Marathon in Dresden auf dem Plan. Dort nochmals U3 zu schaffen, wäre traumhaft und sofern mein Schienbein heilt, realistisch, denn ich habe die Form und den Kopf dafür. Bei Läufen in diesen Regionen sind die Beine nämlich das geringste „Problem“. Die eigentliche Arbeit und Stärke liegt darin, permanent bewusst (schnell) zu laufen. Nach 20-25 km ist man in einem Trott und läuft unbewusst, denkt an andere Sachen und will einfach finishen. Aber erst dort beginnt der Marathon: sich jetzt immer wieder aufzuwecken und selbst zu ermahnen, eben nicht in diesen Trott zu verfallen, bringt den Erfolg. …den ich nun auch beim Laufen habe! 
| Mein erster Sieg bei einem Laufevent: 3. Lauf zur Stundenlaufserie in Plauen - 15,480 km! (Foto: LATV) |
Versprochen, ab heute werde ich wieder regelmäßig von meinem Erlebten berichten. Mittlerweile habe ich das Umfeld, das das ermöglicht. Ungeachtet dessen findet ihr in der Bildergalerie unter „Ultrarunning“ zu jedem Event dieses Jahres auch Bilder. Viel Spaß beim Stöbern!
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Sonntag, 25. Mai 2008 |
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Getreu dem Motto „Zwischen den 400er und 600er Brevet passt auch noch ein Supermarathon“, startete ich vergangenes Wochenende in Neuhaus am Rennweg den „kürzesten Supermarathon“ der Welt mit nur 43,5 km und belegte beim über 3.000 Teilnehmer starken Feld mit 3:42:56 h den 233. Gesamtplatz und in der AK30 Platz 27. Rennsteiglauf, ein Erlebnis, was ich jedem nur empfehlen kann! Und eben komme ich aus Osterdorf vom 600km Brevet in Südbayern. Auch diesmal war’s ganz schön heftig. Wettertechnisch war wieder nahezu alles dabei. Mit nur vier Stunden Schlaf angereist, war auch der zeitweise Sekundenschlaf kaum verwunderlich. Aber: Geschafft ist geschafft! Wieder 630 Kilomter nonstop und somit bin ich nun zum dritten Mal in Folge (und „aus der kalten“) Super Randonneur. Klingt gut und tut gut … dem ehemaligen Übergewicht. Als nächstes steht für mich eine wahre Extremsportwoche auf dem Plan: 13.06.: 100 km in Biel laufen und von dort aus direkt nach Fürth zum Metropolmarathon am 15.06., bei dem ich natürlich auch Langstrecke laufen werde. Und am darauf folgenden Donnerstag geht’s auf die Strecke zum 1.000 km Brevet wieder in Osterdorf. … und dann … |
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Montag, 12. Mai 2008 |
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Hallo, Huhu und Servus! Keine Bange, keine Angst! Alles bestens. Mir geht’s gut und alles läuft optimal! Aufgrund privater und beruflicher Veränderungen konnte ich in den letzten Wochen hier wenig von mir geben. Den einen freut’s, den anderen nicht. Wie auch immer, ich musste leider beim Berichteschreiben etwas kürzer treten, da ich weder privat, noch beruflich oder sportlich Einschränkungen hinnehmen kann. 
Mein absolutes Lieblingsbild: Am Wegesrand des 400er Brevet 2008 - Jung trifft "Alt" beim gleichen Hobby! Es ist schon einiges passiert. So startete ich, wie geplant beim 2. Fishermansfriend StrongmanRun 2008 auf dem Airport von Weeze und belegte den 219. Platz, was auf einer Kurzstrecke (16km) mit extremen Hindernissen und weiteren über 4.000 Startern eine ganz passable Platzierung ist. Spaß hat’s allemal gemacht. Cyclingtechnisch fuhr ich bislang schon fast 10.000 km. Neben dem normalen Training rollte ich, wie geplant den 200er, 300er und nun auch den 400er Brevet der Randonneure in Nordbayern. Zwischendurch gab’s den Flèche Allemagne, die Sternfahrt über 24h und mindestens 360km hin zur Wartburg in Eisenach. Wir hatten eine tolle Mannschaft und rauschten bei optimalen Bedingungen über die Fränkische Schweiz und den Thüringer Wald, wo ich nun diese Woche den ersten Marathon 2008 laufen werde, den Rennsteiglauf. Da bin ich mir jedoch noch nicht ganz sicher, ob ich die 42,195 oder die 72,6 km laufen soll. Wir werden sehen. 
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| Fishermansfriend StrongmanRun 2008 | Fléche Allemagne 2008 | 400er Brevet Nordbayern (mit Walter P.) |
Kurzum, das Sportjahr 2008 hat mich bereits voll erwischt und verläuft ganz ordentlich. Ganz nebenbei wird umgezogen (Juhu! Wir haben ein Haus!) und ich startete erfolgreich meine berufliche Selbstständigkeit. Ach ja, Vorträge, u.a. bei der Barmer, Deutschlands größter Krankenkasse, habe ich auch noch gehalten und dafür ein super positives Feedback erhalten. So, nun gelobe ich mal Besserung und verspreche, wieder öfter zu schreiben. Zu den oben genannten Veranstaltungen gibt es natürlich auch Bilder in der Bildergalerie. Viel Spaß beim Stöbern. |
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Montag, 24. März 2008 |
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Mit meiner österlichen Anmeldung zum 11. Glocknerman am 5. Juni 2008 in Österreich, einem Nonstoprennen über 1.025 Kilometer mit hammerharten 15.763 Höhenmetern, habe ich gleichzeitig das Ticket zur 4. Ultra Radmarathon Weltmeisterschaft gezogen und mir damit einen wirklichen Traum erfüllt. Bei diesem Alpenrennen muss u.a. der Großglockner zweimal bezwungen werden. Ich freue mich riesig auf das Race, die Strecke mit der herrlichen Landschaft und darauf, mit den wirklich großen Namen im Ultraradsport am Start stehen zu dürfen.
Und um bloß nichts anbrennen zu lassen, habe ich dieses vorgezogene Geburtstagsgeschenk (Ich bin morgen schon knochige 31!) heute auch gleich mit einer nonstop 5 Stunden-Ergometer-Runde gefeiert. Am Abend kommen noch mal 20 Kilometer unter die Laufschuhe. Denn, von nichts kommt nichts! In diesem Sinne möchte ich auch noch mal darauf aufmerksam machen, dass ich nach wie vor Partner, Unterstützer und Ausrüster suche, die mich bei meinen Aktionen begleiten und unterstützen. Ich bin mir sicher, dass auch eine solche Veranstaltung, die Ultra Radmarathon Weltmeisterschaft, eine ideale Plattform für Ihr Unternehmen darstellen kann. Vielen Dank im Voraus! |
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